Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Schädelhirntrauma

Links

Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e. V.:
www.schaedel-hirnpatienten.de

Phase F – Pflegeeinrichtung Haus Seeblick Pflegeheim Mölln GmbH
www.haus-seeblick-moelln.de

Netzwerk Selbsthilfe Hirnverletzung:
www.netzwerkselbsthilfehirnverletzung.de

Neurologen und Psychiater im Netz:
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de

Selbsthilfegruppe Schädelhirntrauma:
www.shg-sht.at

Verein zur Interessenvertretung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörigen:
www.sht-lobby.at

08. August 2018
Vor der Antragstellung sollten sich MS-Patienten gut überlegen, in welcher Klinik sie ihre Rehabilitation durchführen lassen wollen.
  
31. Juli 2018
Beim Bobath-Konzept handelt es sich um eine spezielle Form der Physiotherapie. Damit sollen bei MS bestimmte Bewegungsabläufe reaktiviert werden.
  
26. Juli 2018
Komplementäre Therapieverfahren werden ergänzend zur Basistherapie eingesetzt. Bei MS kommen z. B. Ergotherapie oder Entspannungsübungen infrage.
  
24. Juli 2018
Damit MS-Patienten den Sommerurlaub genießen können, sollten sie im Vorfeld ein paar Vorkehrungen treffen, z. B. eine Bescheinigung für ihre Medikamente besorgen.
  
18. Juli 2018
Liliane Waldner lebt in Zürich und erkrankte 1993 an MS. Um mobil zu bleiben, hat sie sich vorgenommen, alle Schweizer Flüsse abzuwandern.
  

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.

Diagnose Schädelhirntrauma

Ein Schädelhirntrauma wird durch die Art der Verletzungen und das Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigungen diagnostiziert und nach der Glasgow-Koma-Skala eingeordnet. Bei diagnostiziertem Schädelhirntrauma sollte die weitere beziehungsweise genauere Diagnose im Krankenhaus erfolgen.

Zur Diagnose wird untersucht, ob der Zustand des Bewusstseins und die Vitalfunktionen stabil sind. Es findet auch eine Überprüfung auf eventuelle Verletzungen statt. Auch die neurologischen Funktionen werden gründlich begutachtet. Zusätzlich zu einer Blutuntersuchung werden zur Diagnose eines Schädelhirntraumas neben anderen Methoden auch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Sonografie eingesetzt.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.