Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Schädelhirntrauma

Links

Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e. V.:
www.schaedel-hirnpatienten.de

Verein Leben mit Schädelhirntrauma:
www.leben-mit-sht.de

Neurologen und Psychiater im Netz:
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de

Verein zur Interessenvertretung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörigen:
www.netzwerk-gehirn.at

ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Unfallverletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems:
www.hannelore-kohl-stiftung.de

02. Juli 2020
Bei MS-Patienten wurde nachgewiesen, dass sie eine andere Zusammensetzung der Darmflora haben als gesunde Menschen.
  
30. Juni 2020
Nach der Diagnose MS müssen Betroffene für sich die Entscheidung treffen, ob sie ihre Erkrankung offen kommunizieren oder nicht.
  
15. Juni 2020
Bei Menschen mit MS kann es vermehrt zu einem Mangel an Vitamin D kommen. Bedingt dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Osteoporose.
  
25. Mai 2020
Vor allem für jüngere Menschen mit MS, die eine intensive Betreuung benötigen kann eine Pflegewohngemeinschaft eine Option sein.
  
07. Mai 2020
Bei einem Grad der Behinderung von mindestens 50 spricht man von einer Schwerbehinderung. In diesem Fall hat man das Anrecht auf bestimmte Teilhabeleistungen.
  
Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.

Ein Schädelhirntrauma ist eine Verletzung des Kopfes durch äußerliche Gewalteinwirkung, wobei der Schädelknochen und das Gehirn betroffen sind. Dadurch können Gehirnfunktionen beeinträchtigt werden. Das Schädelhirntrauma wird in drei Schweregrade unterschieden, welche zum einen durch die Art und das Ausmaß der Verletzung und zum anderen durch die Dimension der neurologischen Störungen definiert werden. Diese Einordnungen sind auf der Glasgow-Koma-Skala definiert und werden in Schädelhirntrauma 1., 2. und 3. Grades unterteilt.

Typische Anzeichen eines Schädelhirntraumas können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen oder -trübungen, Austreten von Flüssigkeit aus Ohren und Nase etc. sein.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.