Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Schädelhirntrauma

Links

Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e. V.:
www.schaedel-hirnpatienten.de

Verein Leben mit Schädelhirntrauma:
www.leben-mit-sht.de

Neurologen und Psychiater im Netz:
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de

Verein zur Interessenvertretung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörigen:
www.netzwerk-gehirn.at

ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Unfallverletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems:
www.hannelore-kohl-stiftung.de

24. Mar 2020
Auch für die Angehörigen von MS-Betroffenen ist die Diagnose meist ein harter Schlag. Helfen können die Angehörigengruppen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft.
  
19. Februar 2020
Bedingt durch Entzündungen der Hirnnerven kann es bei MS zu Augenbewegungsstörungen kommen. Diese wiederum können auch zu Gleichgewichtsstörungen führen.
  
10. Februar 2020
Die DMSG Schleswig-Holstein unterstützt Menschen mit MS, die im Berufsleben stehen oder auf der Suche nach einem Job sind.
  
22. Januar 2020
Multiple Sklerose kann in vielen Fällen auch mit Blasenfunktionsstörungen einhergehen, die z. B. zu einem ungewollten Harnverlust führen.
  
09. Dezember 2019
Auch wenn die Lebenserwartung durch eine MS-Erkrankung meist nicht verringert ist, kann es mit höherem Lebensalter zu immer mehr gesundheitlichen Problemen kommen.
  

Ein Schädelhirntrauma ist eine Verletzung des Kopfes durch äußerliche Gewalteinwirkung, wobei der Schädelknochen und das Gehirn betroffen sind. Dadurch können Gehirnfunktionen beeinträchtigt werden. Das Schädelhirntrauma wird in drei Schweregrade unterschieden, welche zum einen durch die Art und das Ausmaß der Verletzung und zum anderen durch die Dimension der neurologischen Störungen definiert werden. Diese Einordnungen sind auf der Glasgow-Koma-Skala definiert und werden in Schädelhirntrauma 1., 2. und 3. Grades unterteilt.

Typische Anzeichen eines Schädelhirntraumas können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen oder -trübungen, Austreten von Flüssigkeit aus Ohren und Nase etc. sein.

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.