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Ratgeber Schädelhirntrauma

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19. August 2019
In der Imagebroschüre der DMSG Niederdachen liegt der Schwerpunkt auf "Sport bei MS".
  
14. August 2019
Ene Studie hat erforscht ob es einen Zusammenhang zwischen Allergien und dem Auftreten von Symptomen bei MS gibt.
  
06. August 2019
Eine Stammzelltransplantation kann bei Patienten, bei denen eine verlaufsmodifizierende Therapie nicht anspricht, zu einer Besserung der Beschwerden führen.
  
31. Juli 2019
Acrolein kann unter Umständen als Biomarker, also um die Krankheitsaktivität bei MS zu messen, eingesetzt werden.
  
29. Juli 2019
Laut einer Studie kann es die Leistungsfähigkeit von MS-Patienten fördern, wenn Betroffene vor dem Sport ihre Körpertemperatur senken.
  

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.

Diagnose Schädelhirntrauma

Ein Schädelhirntrauma wird durch die Art der Verletzungen und das Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigungen diagnostiziert und nach der Glasgow-Koma-Skala eingeordnet. Bei diagnostiziertem Schädelhirntrauma sollte die weitere beziehungsweise genauere Diagnose im Krankenhaus erfolgen.

Zur Diagnose wird untersucht, ob der Zustand des Bewusstseins und die Vitalfunktionen stabil sind. Es findet auch eine Überprüfung auf eventuelle Verletzungen statt. Auch die neurologischen Funktionen werden gründlich begutachtet. Zusätzlich zu einer Blutuntersuchung werden zur Diagnose eines Schädelhirntraumas neben anderen Methoden auch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Sonografie eingesetzt.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.