Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG
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51467 Bergisch Gladbach

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Sitz: Bergisch Gladbach
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Persönlich haftende Gesellschafterin:
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Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

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Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
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Redaktionssystem:
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lutz Leukhardt

Fotos, Abbildungen:
Schädelhirntrauma: Marta_Photo/Bigstock.com (5465470)
Entstehung: Satori1312/Bigstock.com (21434408)
Diagnose: Lusoimages/Bigstock.com (3209599)
Therapie: digitalista/Bigstock.com (11863439)
Wissenswertes: volrab vaclav/Bigstock.com (22758722)

10. Oktober 2019
MS-Betroffene sollten bei der Studienwahl darauf achten, ein Fach zu wählen, bei dem ihre Erkrankung im späteren Berufsleben kein Problem darstellt.
  
04. September 2019
Frauen erkranken häufig früher als Männer an MS. Dies kann u. a. Einfluss auf die Libido oder einen möglichen Kinderwunsch haben.
  
29. August 2019
Durch ein Rollstuhltraining können MS-Patienten den sicheren Umgang mit dem Rollstuhl erlernen.
  
22. August 2019
Die Diagnose MS stellt die gesamte Zukunftsplanung auf den Kopf. Umso wichtig ist es, möglichst lange weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
  
19. August 2019
In der Imagebroschüre der DMSG Niederdachen liegt der Schwerpunkt auf "Sport bei MS".
  
Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.

Ein Schädelhirntrauma ist eine Verletzung des Kopfes durch äußerliche Gewalteinwirkung, wobei der Schädelknochen und das Gehirn betroffen sind. Dadurch können Gehirnfunktionen beeinträchtigt werden. Das Schädelhirntrauma wird in drei Schweregrade unterschieden, welche zum einen durch die Art und das Ausmaß der Verletzung und zum anderen durch die Dimension der neurologischen Störungen definiert werden. Diese Einordnungen sind auf der Glasgow-Koma-Skala definiert und werden in Schädelhirntrauma 1., 2. und 3. Grades unterteilt.

Typische Anzeichen eines Schädelhirntraumas können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen oder -trübungen, Austreten von Flüssigkeit aus Ohren und Nase etc. sein.