Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Redaktionssystem:
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lutz Leukhardt

Fotos, Abbildungen:
Schädelhirntrauma: Marta_Photo/Bigstock.com (5465470)
Entstehung: Satori1312/Bigstock.com (21434408)
Diagnose: Lusoimages/Bigstock.com (3209599)
Therapie: digitalista/Bigstock.com (11863439)
Wissenswertes: volrab vaclav/Bigstock.com (22758722)

21. Juni 2018
Barrierefreiheit im Alltag ist für Menschen mit MS meist mit Planungen verbunden, vor allem wenn Reisen oder Unternehmungen anstehen.
  
20. Juni 2018
Multiple Sklerose kann mit zahlreichen Begleiterkrankungen wie z. B. Blasenfunktionsstörungen oder Bewegungseinschränkungen einhergehen.
  
09. Mai 2018
Die Landesverbände der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft bieten verschiedene Seminare für Menschen mit MS ein.
  
03. Mai 2018
Studien zufolge haben MS-Patienten ohne nachgewiesenen Vitamin-D-Mangel keinen Nutzen von der Einnahme von Vitamin D zur Vorbeugung von Osteoporose.
  
23. April 2018
Untersuchungen zufolge kann das Darmbakterium Prevotella histicola unter Umständen positiven Einfluss auf den Verlauf von Multipler Sklerose nehmen.
  

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.

Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.