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Ratgeber Schädelhirntrauma

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GFMK GmbH & Co. KG

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Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lutz Leukhardt

Fotos, Abbildungen:
Schädelhirntrauma: Marta_Photo/Bigstock.com (5465470)
Entstehung: Satori1312/Bigstock.com (21434408)
Diagnose: Lusoimages/Bigstock.com (3209599)
Therapie: digitalista/Bigstock.com (11863439)
Wissenswertes: volrab vaclav/Bigstock.com (22758722)

26. November 2018
Forschungen zufolge könnte ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einem Fortschreiten von MS bestehen.
  
20. November 2018
Körperliches Training kann helfen, die Mobilität bei MS-Patienten länger zu erhalten. Bei Bewegungseinschränkungen können Hilfsmittel den Alltag erleichtern.
  
14. November 2018
Kletter mit MS – das ermöglicht die Klettergruppe „Gib alles, aber niemals auf!“, die von Vanessa Gose geleitet wird.
  
31. Oktober 2018
Für viele MS-Patienten die in bestimmten Situtationen auf Hilfe angewiesen sind, ist es zu Beginn nicht einfach, andere Menschen um Hilfe zu bitten.
  
25. Oktober 2018
MS-Patienten, die unter dem Uhthoff-Phänomen leiden, sollten auch im Sommer versuchen für Abkühlung zu sorgen.
  

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.

Diagnose Schädelhirntrauma

Ein Schädelhirntrauma wird durch die Art der Verletzungen und das Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigungen diagnostiziert und nach der Glasgow-Koma-Skala eingeordnet. Bei diagnostiziertem Schädelhirntrauma sollte die weitere beziehungsweise genauere Diagnose im Krankenhaus erfolgen.

Zur Diagnose wird untersucht, ob der Zustand des Bewusstseins und die Vitalfunktionen stabil sind. Es findet auch eine Überprüfung auf eventuelle Verletzungen statt. Auch die neurologischen Funktionen werden gründlich begutachtet. Zusätzlich zu einer Blutuntersuchung werden zur Diagnose eines Schädelhirntraumas neben anderen Methoden auch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Sonografie eingesetzt.

Ein Schädelhirntrauma ist eine Verletzung des Kopfes durch äußerliche Gewalteinwirkung, wobei der Schädelknochen und das Gehirn betroffen sind. Dadurch können Gehirnfunktionen beeinträchtigt werden. Das Schädelhirntrauma wird in drei Schweregrade unterschieden, welche zum einen durch die Art und das Ausmaß der Verletzung und zum anderen durch die Dimension der neurologischen Störungen definiert werden. Diese Einordnungen sind auf der Glasgow-Koma-Skala definiert und werden in Schädelhirntrauma 1., 2. und 3. Grades unterteilt.

Typische Anzeichen eines Schädelhirntraumas können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen oder -trübungen, Austreten von Flüssigkeit aus Ohren und Nase etc. sein.