Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

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Sitz: Bergisch Gladbach
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Sitz: Bergisch Gladbach
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Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

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Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
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Redaktionssystem:
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lutz Leukhardt

Fotos, Abbildungen:
Schädelhirntrauma: Marta_Photo/Bigstock.com (5465470)
Entstehung: Satori1312/Bigstock.com (21434408)
Diagnose: Lusoimages/Bigstock.com (3209599)
Therapie: digitalista/Bigstock.com (11863439)
Wissenswertes: volrab vaclav/Bigstock.com (22758722)

28. November 2019
Um mit ihrer Erkrankung besser umgehen zu können hilft es manchen MS-Patienten ihre kreative Seite zu entdecken und auf diese Weise ihre Gefühle zu verarbeiten.
  
18. November 2019
Um Bewegungsstörungen zu bessern und die eigene Kraft zu trainieren, sollten MS-Betroffene regelmäßiges Gerätetraining in ihren Alltag integrieren.
  
06. November 2019
MS-Patienten die unter Schmerzen und Spastiken leiden, haben unter Umständen die Möglichkeit, sich Cannabis verschreiben zu lassen.
  
29. Oktober 2019
MS-Patienten haben die Möglichkeit eine medizinische oder berufliche Rehabilitation in Anspruch zu nehmen, um ihre Erwerbsfähigkeit zu erhalten.
  
22. Oktober 2019
Multiple Sklerose kann mit einer Vielzahl von Folgeerkrankungen einhergehen, die nicht immer auf den ersten Blick der MS zugeordnet werden können.
  

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.

Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.

Ein Schädelhirntrauma ist eine Verletzung des Kopfes durch äußerliche Gewalteinwirkung, wobei der Schädelknochen und das Gehirn betroffen sind. Dadurch können Gehirnfunktionen beeinträchtigt werden. Das Schädelhirntrauma wird in drei Schweregrade unterschieden, welche zum einen durch die Art und das Ausmaß der Verletzung und zum anderen durch die Dimension der neurologischen Störungen definiert werden. Diese Einordnungen sind auf der Glasgow-Koma-Skala definiert und werden in Schädelhirntrauma 1., 2. und 3. Grades unterteilt.

Typische Anzeichen eines Schädelhirntraumas können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen oder -trübungen, Austreten von Flüssigkeit aus Ohren und Nase etc. sein.