Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

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Impressum

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Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach

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Sitz: Bergisch Gladbach
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Registergericht: Amtsgericht Köln
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Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRB 63737

Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 Rundfunk-Staatsvertrag (RStV):
Holger F. Caspari
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lutz Leukhardt

Fotos, Abbildungen:
Schädelhirntrauma: Marta_Photo/Bigstock.com (5465470)
Entstehung: Satori1312/Bigstock.com (21434408)
Diagnose: Lusoimages/Bigstock.com (3209599)
Therapie: digitalista/Bigstock.com (11863439)
Wissenswertes: volrab vaclav/Bigstock.com (22758722)

 

25. Mai 2020
Vor allem für jüngere Menschen mit MS, die eine intensive Betreuung benötigen kann eine Pflegewohngemeinschaft eine Option sein.
  
07. Mai 2020
Bei einem Grad der Behinderung von mindestens 50 spricht man von einer Schwerbehinderung. In diesem Fall hat man das Anrecht auf bestimmte Teilhabeleistungen.
  
05. Mai 2020
Für Patienten gibt es ein Patientenrechtegesetz, welche die wichtigsten Rechte festhält. Dazu gehört u. a. das Selbstbestimmungsgesetz.
  
22. April 2020
Durch eine Hippotherapie, also therapeutisches Reiten, können u. U. Geleichgewichtsstörungen oder Fatigue gemildert werden.
  
09. April 2020
Eine Mitgliedschaft in der DMSG hat einige Vorsteile für MS-Betroffene, z. B. Hilfestellungen in juristischen Angelegenheiten und der Kontakt zu anderen Betroffenen.
  
Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.