Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schädelhirntrauma

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Schädelhirntrauma

Links

Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e. V.:
www.schaedel-hirnpatienten.de

Phase F – Pflegeeinrichtung Haus Seeblick Pflegeheim Mölln GmbH
www.haus-seeblick-moelln.de

Netzwerk Selbsthilfe Hirnverletzung:
www.netzwerkselbsthilfehirnverletzung.de

Neurologen und Psychiater im Netz:
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de

Selbsthilfegruppe Schädelhirntrauma:
www.shg-sht.at

Verein zur Interessenvertretung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörigen:
www.sht-lobby.at

22. Februar 2017
Die Internetplattform Wohn:Sinn will Menschen mit ohne Behinderung die Möglichkeit bieten, gemeinsam in einer Wohngemeinschaft zu leben.
  
15. Februar 2017
Menschen mit Multipler Sklerose haben eine veränderte Bakterienzusammensetzung im Darm. Ob dies Ursache oder Folge der MS ist muss noch geklärt werden.
  
08. Februar 2017
2017 könnten drei Wirkstoffe zur Therapie der progressiven MS zugelassen werden. Bisher gibt es in Deutschland noch keine Medikamente.
  
26. Januar 2017
Wie eine Studie herausfand, gibt es drei Risikofaktoren, die einen Suizid bei Multipler Sklerose begünstigen können. Dazu gehören Despressionen, die Auswirkungen der MS auf den Alltag und das Gefühl gesellschaftlicher Isolation.
  
19. Januar 2017
Einer Studie zufolge könnte die bei der Geburt herrschende Jahreszeit Einfluss auf die Entstehung von Multiple Sklerose haben.
  
Diagnose Schädelhirntrauma

Ein Schädelhirntrauma wird durch die Art der Verletzungen und das Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigungen diagnostiziert und nach der Glasgow-Koma-Skala eingeordnet. Bei diagnostiziertem Schädelhirntrauma sollte die weitere beziehungsweise genauere Diagnose im Krankenhaus erfolgen.

Zur Diagnose wird untersucht, ob der Zustand des Bewusstseins und die Vitalfunktionen stabil sind. Es findet auch eine Überprüfung auf eventuelle Verletzungen statt. Auch die neurologischen Funktionen werden gründlich begutachtet. Zusätzlich zu einer Blutuntersuchung werden zur Diagnose eines Schädelhirntraumas neben anderen Methoden auch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Sonografie eingesetzt.

Bei einem Schädelhirntrauma ist es besonders wichtig, Betroffene innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Traumas zu behandeln, bevor möglicherweise eine Verschlechterung des Zustandes eintritt.

Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sind Schädelhirntraumata eine häufige Folge. Oft wird eine Gehirnerschütterung, das heißt ein Schädelhirntrauma 1. Grades, verursacht, von welchem sich die Betroffenen zumeist gut erholen. Ein Schädelhirntrauma 3. Grades zieht vielfach Folgeschäden und Behinderungen nach sich, aber auch bei schwerem Trauma besteht die Möglichkeit einer vollständigen Genesung: bis zu 27 % werden nach erlittenem Schädelhirntrauma wieder gesund.

Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.