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Ratgeber Schädelhirntrauma

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27. April 2017
Zur Diagnose werden Elektroenzephalografie (EEG), Evozierte Potenziale, Elektromyografie (EMG), Elektroneurografie, Kernspintomografie u.a. eingesetzt
  
25. April 2017
Als Cluster-Kopfschmerz ist eine Kopfschmerzerkrankung, bei der die Betroffenen unter extremen, in Attacken auftretenden Schmerzen leiden. Diese können im Bereich der Augenhöhle bzw. über dieser sowie in der Schläfenregion oder auch in einer Kombination dieser Bereiche auftreten.
  
25. April 2017
Warum Cluster-Kopfschmerzen entstehen, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Klar ist, dass verschiedene Auslöser (sog. Triggerfaktoren) für die Attacken gibt wie z.B. Alkohol.
  
25. April 2017
Die Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen wird meist aufgrund des Arzt-Patienten-Gesprächs sowie neurologischer Untersuchungen gestellt.
  
24. April 2017
Patienten mit einer sehr aggressiven Form von MS könnte unter Umstände eine Kombination aus Chemotherapie und Stammzelltransplantation helfen.
  
Therapie Schädelhirntrauma

Die Therapie wird auf den Schweregrad des Schädelhirntraumas und den Ort der Verletzung abgestimmt. Bei einer Gehirnerschütterung, einem leichten Schädelhirntrauma, können auftretende Beschwerden meist gut gelindert werden. Schmerzen in Kopf und Nacken, Schwindel oder Überempfindlichkeiten gegen Licht oder ähnliches werden beispielsweise durch Medikamente und Physiotherapie behandelt. Ein mittelschweres oder schweres Schädelhirntrauma erfordert eine intensivmedizinische Versorgung. Neben der möglicherweise notwendigen Unterstützung der Vitalfunktionen kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Druck im Schädelinneren bei Vorliegen eines Hämatoms zu lindern. Dafür muss die Schädeldecke geöffnet und das Blut sowie die Blutergüsse entfernt werden.

Diagnose Schädelhirntrauma

Ein Schädelhirntrauma wird durch die Art der Verletzungen und das Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigungen diagnostiziert und nach der Glasgow-Koma-Skala eingeordnet. Bei diagnostiziertem Schädelhirntrauma sollte die weitere beziehungsweise genauere Diagnose im Krankenhaus erfolgen.

Zur Diagnose wird untersucht, ob der Zustand des Bewusstseins und die Vitalfunktionen stabil sind. Es findet auch eine Überprüfung auf eventuelle Verletzungen statt. Auch die neurologischen Funktionen werden gründlich begutachtet. Zusätzlich zu einer Blutuntersuchung werden zur Diagnose eines Schädelhirntraumas neben anderen Methoden auch bildgebende Verfahren wie CT, MRT und Sonografie eingesetzt.

Ein Schädelhirntrauma entsteht durch Einwirkung äußerlicher Gewalt. Durch Stöße – zum Beispiel bei Unfällen bei der Arbeit, im Haushalt oder im Verkehr – oder Schläge wird das Gehirn innerhalb des Schädels an die Schädelwand gestoßen. Dadurch können Prellungen, Schädigungen der Nerven oder auch Blutungen entstehen, die wiederum Hämatome hervorrufen können.

Durch Blutungen der Hirngefäße – subdurale Blutungen genannt – kann der Schädelinnendruck steigen. Die sich ausdehnende Blutung drückt auf das Gehirn, da durch die Schädelwand keine Möglichkeit zur Ausdehnung besteht. Durch ein solches Hämatom kann auch die Versorgung des Gehirns beeinträchtigt werden, wenn beispielsweise der Bluterguss auf Blutgefäße drückt.